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   Sun Wukong



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Mal wieder da...

Tja, es hat sich eine Menge ergeben. Ich habe jetzt 50 Stunden Verhaltenstherapie hinter mir und weis daher, das meine Probleme aus einer Paranoid-negativistisch-narzisstischen Persönlichkeitsstörung resultieren. Hatte eine niedliche, kleine Therapeutin, die mir zwar nicht viel neues erzählt aber dafür ein paar neue Anregungen gegeben hat. Außerdem hab ich mit Ashtanga-Yoga angefangen und werde in ein paar Tagen 50 Jahre alt. Ich reflektiere auch nicht mehr viel über mich. Die meisten Störungen erlebe ich jetzt meist körperlich an mir selber (Rücken, Beine, Gelenke etc.). Im Moment weis ich auch gar nicht was ich noch alles schreiben könnte. Ich erkenne meine Begrenzungen, weis, das ich mit Menschen nicht sehr viel anfangen kann und das in einigen Jahren oder Jahrzehnten mit meinem Leben Schluss ist. Wenn nicht mein rebellisches Unbewusstes mich so piesacken würde, würde ich mir vornehmen aus dem verbleibenden Rest das Beste zu machen. Wie, um alles in der Welt? Und in diesem Kaff???

12.8.08 14:58
 


bisher 6 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sutra (18.8.08 17:29)
na, mit der "niedlichen kleinen Therapeutin" würd ich nicht tauschen wollen - versuchen jmd zu therapieren, dem man nix neues erzählen kann, der eh schon alle Psychotricks kennt und sich schon jahrelang selber analysiert... aber eben trotzdem eine paranoid-negativ-dingens gestörte Person bleibt ist sicher kein Zuckerschlecken. Allerdings wirkt dein Fazit aus der Therapie belebend zynisch. Auf die nächsten 50 Jahre!


IronMonkey (19.8.08 12:35)
Vielen Dank und ein tiefes Namaste. (indischer Gruß, man faltet beide Hände vor dem Kopf) Resigniere gerade fastend mit einem Glas Guarana mit Milch und frage mich, wann dieses Schwarm-Bewußtsein, das ich darstelle auseinanderfällt und jeder Fisch seinen eigenen Weg geht...


Sutra (24.8.08 11:49)
Das mit denFischen, die jeder seinen Weg gehen - wäre dass dann nicht sowas wie Erleuchtung ? Müsste, nach dialektischer Logik, in einer Erfahrung der Einheit mit allem der Widerspruch zwischen eins-sein und getrennt-sein aufgehoben sein?


IronMonkey (24.8.08 12:51)
Jaein.. die Zwischenphasen von verbunden- und getrennt-Sein sind leidvoll und es läuft auf sowas wie unendliche Regression hinaus, falls jeder Fisch, jedes Teil des vorherigen Schwarms erkennt, das es selbst wieder Schwarm, ein strukturierte Vielheit, aus Einheiten zusammengesetzt (die dann wahrscheinlich wieder...), ist.
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Sutra (24.8.08 15:49)
so ähnlich wie die Vorstellung, jedes Atom sei ein Sonnensystem eines kleineren Kosmos, jedes Atom von dem wieder... und umgekehrt. Als Gedankenspiel ganz nett, aber als Erfahrung stelle ich mir vor, müsste es ziemlich Kopfschmerzen machen .


(25.8.08 13:54)
und Brechreiz, besonders unter LSD. Aber eigentlich ging meine Idee mehr in Richtung Selbstähnlichkeit (Chaostheorie) und Selbstorganisations- bzw. Komplexitätstheorie, so das im Laufe dieses Prozessen vollkommen unvorhersehbare und in jedem Fall bizarre Erscheinungen auftreten können und es wahrscheinlich auch tun. Mit Wenigen Worten: Die Struktur des ganzen ist erkennbar aber nicht voraussagbar.javascript:smilie('')

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