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Das KackaDu

Du Kakadu, du. Kuck ein Kacker da. Da kackt ein Kacker, du. du, du, du, Kackerei, Kackera kacke, Kackeri, Kikeriki, kakerika, Kack ab, du Kacker du, Kackt nicht so doll, ihr Kacker ihr. Kackerika, ka, ka, du, du Kacker du.

2.8.06 14:04


Fasten, Zinn- und Johanniskraut, Ephedra und manch andres

Ja, seit dem ich letzten Monat an die 6 Tage erfolgreich gefastet habe, dann aber irre Schwindelgefühle bekam und aufhörte, geht es mir etwas anders. Zwangsimpulse hab ich aber immer noch. Was soll's.

Hab im I-Net gefunden, das Zinnkraut bei Fastenkuren angewendet werden kann und hilfreich sei. Ich schreib das jetzt, weil mir letztens beim Versuch einen Beitrag über Zinnkraut , Johanniskraut und Schwindelgefühlen beim Fasten eine Fehlleistung passierte. Bevor ich den Beitrag gebloggt hatte hab ich alles Tabs in meinem FireFox geschlossen und somit auch mein Editiertes. Patsch... alles weg. Was bin ich doch für ein Schwachmat...

Last not least hab ich gestern bein rumstöbern im Netz eine interessante Pflanze gefunden. Ephedra sinica , Ma Huang Tee, Mormonentee. In meinen jüngeren Jahren hab ich ja jede Menge Experimente mit psychoaktiven Drogen gemacht, u.a. auch mit Ephedrin (das ist Speed), dessen Wirkung ich recht gut fand, tja, und da seh ich gestern, das es ein natürliches Ephedrin gibt, das diese Pflanze enthält. Ephedrin leitet sich ja wahrscheinlich auch von Ephedra ab... Das ganze kann man als Tee oder Granulat zu sich nehmen und ist anstandslos in der Aphotheke zu bekommen. Hab mir gleich was bestellt.

4.7.06 10:54


Frustration, Konzentrationsschwäche, Zwangs- und Suchtimpulse

So, jetzt hab ich mal wieder die Dinge etwas vernetzt. Nicht nur das ich eine Verbindung zwischen Geldverschwenden und oraler Sucht bzw. Fixierung sehe, anscheinend gibt es auch eine Verbindung zwischen diesem Komplex und dem Zwangsimpuls-Komplex. Die Verbindung heißt Frustrationsbewältigung.

Ich versuche durch Fressen und Saufen, durch Geldverschwenden und durch sadistisches Phantasieren meinen frustrierten und geschwächten Zustand zu überwinden. Dieser Frustrationszustand zeichnet sich dadurch aus, das ich mich nicht konzentrieren kann. Ich Fühle mich schwach und muß mich bei jeder noch so kleinen Handlung tierisch anstrengen. Sich nicht konzentrieren können frustiert.

Es ist ähnlich, wie wenn man in 'nem Computerspiel die Lösung nicht findet. Irgendwann werde ich wütend. Hier kommt es dann wahrscheinlich zu Zwangsimpulsen, oder wenn ich Geld habe, gehe ich in die Stadt und kauf mir was zu saufen...

30.6.06 14:25


Also, falls es die Leute noch nicht gemerkt haben...

ich bin ein potentieller Mörder. Ich hasse das Liebgetue von pubertierenden Hippies oder Junkee oder was auch immer. Ich hab zwei ziemlich große Probleme, die ich in diesen Blog immer wieder bearbeite:

1. Ich habe jede Menge Haß auf diese Gesellschaft, auf Faschos und linke Lebenslügner, pubertierende Gymnasiastinnen mit Verdauungsproblemen, Bulimikerinnen, Lehrer, Ärzte, Sozialarbeiter, Studenten, Burschenschafter, Psychotherapeuten, gewalttätige Junkees, Hippies oder Penner, meine Eltern, vollblöde Jugendliche, Sachbearbeiter u.v.a.m. Dieser ist aber internalisert und findet nur in sogenannten Zwangsimpulsen (Gedanken und Vorstellungen mit abstoßendem Inhalt, gegen die ich mich nicht wehren kann. Ich foltere und morde.) seinen Ausdruck, denn eigentlich gehen mir diese z.T. minderbemittelten Schwachmaten, mit Verlaub, am Arsch vorbei. D.h. rational wäre es besser, diese Impulse nicht zu haben, also seinen Weg zu gehen und die Aufmerksamkeit und Konzentration nicht von diesen auffressen zu lassen. Wenn jemand tatsächlich produktiv, radikal und halbwegs intelligent über Zwangsimpulse, Fixierungen und narzisstische Neurose oder Persönlichkeitsstörungen und den Wahnsinn des Lebens im allgemeinen nachdenken will habe ich einen interessierten und offenen Geist, der bereit ist zuzuhören, der Rest kann zur Hölle gehn.

2. Ich tue die Dinge übermäßig, ich fresse und saufe übermäßig. Ich kenne nicht das richtige Maß für meine Handlungen. Das ganze läßt sich als eine Art orale Fixierung bezeichnen. Die Indianer Alaskas hatten da dieses Fest, Potlatch, bei dem sie sich bis zum Erbrechen mit der vorher gehorteten Jagdbeute voll fraßen. So ähnlich geht es mir auch.

 

24.6.06 17:03


Kaufen, fressen, saufen... und sich verrechnen

So, da hab ich mal wieder einen Zusammenhang hergestellt. Zwischen meiner

a.) Dyskalkulie/Arithmasthenie, dem fehlerhaften Umgang mit Geld und

b.) der nachträglichen Freß- und Sauforgie.

Dazu kämen auch noch meine Konzentrationsstörungen und Frustrationsgefühle.

Ich bekomme also Geld und muß das, so wenig es auch sein mag, sofort unter die Leute bringen. (Hier kann auch eine Verbindung zur sog. oralen Fixierung gesehen werden)

Mir schien es zuerst, das dieses Verhalten des Geldverschwendens keinen Bezug zu dem Verhalten des Hineinfressens- und saufens hätte. Die eine Handlung scheint eine nach außen gerichtete, während die andere eine in sich hinein gerichtete ist. Quasi Erbrechen und Verschlingen, ejakulieren und schlucken.

Dann bin ich aber auf den Gedanken gestoßen, das die eine Handlung ja eine Nachfolgehandlung der vorhergegangenen ist. Also, das im Verschlingen auch ein Moment des Verschwendens vorhanden ist. Man tut etwas übermäßig, verliert das Maß dafür, geht nicht maßvoll damit um. Und hier haben wir den Übergang zur Dyskalkulie (Dyskalkulie bei Erwachsenen wäre mal zu untersuchen und die Wiki dazu sollte auch nicht fehlen).

Wenn ich einkaufe höre ich irgendwann auf zu rechnen. Ich kann mich in diesen Konsumtempeln, in denen man sich dann bewegen muß ab einer gewissen Zeit nicht mehr konzentrieren. Eigentlich will ich da nur noch raus. Also, die Aufmerksamkeit läßt nach, sinkt gen Null. Irgendwann greife ich dann nur noch zu, bis das Geld alle ist.

Ein Frage wäre da noch: Was für eine Rolle spielt Geld, was für ein Gefühl macht der Besitz von oder der Gedanke an Geld?

Irgendwo hängt da noch das Streben nach Lust und Anerkennung und die Frustration dran. Weiß auch nicht. Ist halt ziemlich chaotisch...

16.6.06 10:34


Neues Verhalten oder so...

Also, die Verhaltenstherapie stetzt ja auf Umprogrammierung von Fehlverhaltensweisen und behauptet dreist, es gäbe ein sich dem freien Willen gemäß entscheidendes Ich, das sein Denken lenken kann. (Hab das ganze mal überspitzt dargestellt. Ich denke es gibt kein Ich, das ist nur einer von vielen Tricks der Evolution, um Individuen am Leben zu erhalten, außerdem gibt es keinen freien Willen, man wird meist von diffusen Mächten, welche sich aus der eigenen und der kollektiven Geschichte entwickelten und selbstorganisieren, beherrscht.)

Trotzdem denke ich, das es eine Programmierung und Umprogrammierung des menschlichen Biocomputers (wer war das denn noch???) geben sollte. Und irgendwie drängt sich ja der Begriff des freien Willen (so falsch er auch sein mag) immer wieder auf. Ich nehme an, das ist ähnlich wie mit dem Gottesbegriff, der Erkenntnis, das die Welt ein Scheibe sein muß und die Erde im Zentrum des Universums steht und vielen anderen Wahnvorstellungen menschlichen Denkens.

Okay, also, was will ich ändern?

  1. Ich möchte nicht mehr Saufen.
  2. Ich würde gern bewußter mit dem bisschen Geld umgehen, das ich bekomme.
  3. Ich würde gern wacher sein.
  4. Ich möchte keine Zwangsimpulse mehr haben.
  5. Ein Job in einigermaßen verträglicher Umgebung mit verträglichen Leuten wär auch nicht schlecht.
  6. Ich wäre gern virtuoser im Umgang mit Menschen und möchte nicht so viel Angst vor diesen Monstern (Menschen eben) haben.
  7. Ach so, ich würde gern meinen Haushalt besser organisieren, ohne dabei immer wieder in Motivationslöcher zu stürzen.
  8. Ich würde gern rauskriegen, warum bei mir die Konzentration abreißt.
  9. Ich möchte gern kontinuierlich werden.

Ich glaube, das wär's erst mal. Hab da im Netz irgendwo einen strukturierten Plan gesehen, so'ne Art Schedule auf Basis von kognitiver Verhaltenstherapie. Finde ich jetzt nichts mehr zu. Alles weg, Shit...

 

7.6.06 10:58


Therapie ??

So, hab mich bei einem Erstgespräch beim TBZ (Therapeutisches Beratungszentrum) des psychologischen Seminars angemeldet. Mal sehen was das so bringt. Die sollen kognitive Verhaltenstherapie machen. Die Seite, zu welcher der Link führt ist nicht allzu schlecht...

Der Typ, vom sozialpsychiatrischen Dienst erwähnte dann noch, das es da so etwas gäbe, wie dialektische Verhaltenstherapie. Mal sehn was darunter zu finden ist... Das ganze nennt sich auch Dialektisch-Behaviorale Therapie .

 

5.6.06 12:47


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