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Lehrer sind Scheiße

Hi,
ich finde es erstaunlich, wieviel Macht in tradierten Kommunikationstrukuren steckt.
Sollte man Leute mit falschen Kommunikationstrukturen umbringen?
Ich glaube nicht das du so dumm bist dieses Rätsel zu lösen?
Wenn Menschen durch falsche Kommunikationsstrukuren einen falsch beeinflusst haben,
darf man sie dann töten? Oder sollte man es tun?
naja, vielleicht töten sie auch ihre Kinder.,.. ist auch lustig...
schade ist es nur um die, die alternative Denkschemata benutzen können

tschüss

IronMonkey
23.5.07 22:21


Penner, Zwangsimpulse und PTBS

Interessant...
da schrieb mir doch glatt jemand zu meinem letzten Beitrag:

Lieber Andreas das klingt wie das, was die Leute als Posttraumatische Belastungsstörung beschreiben .schalter im Kopf zur Rettung vor nicht tragbaren Erinnerungen

Zuerst dachte ich: "Was bildet sich diese Person ein, dann lebe ich ja seit meiner Geburt in einer posttraumatischen Belastungsstörung". Aber danach fielen mir einige Dinge ein. Z.B. das sehr viele Vietnam-Veteranen, die unter PTBS leiden, zu Gewaltausbrüchen neigen.

Gestern hatte ich auch eines meiner typischen Angst-Hass-Erlebnisse: Ich musste, wie jeden Mittwoch, Geld von der Bank holen und Einkaufen. Während des Einkaufs (der mich ziemlich schlauchte), führte mich mein Weg an der Kirche in der Nähe von Karstadt vorbei. Dort liegt auch einer einer jener Punkte in dieser Stadt, wo sich besoffene Tiere, sprich Stadtstreicher und Junkees ihre Tagesration Rausch rein tun und die Passanten anpöbeln. Ich ging also an einer Gruppe Abschaum vorbei und mit einem Mal brüllte ein irrer, downsyndrom-Geschädigter hinter mir: "Komm her!!! Ich schlag dir inne Schnauze!".
Bei mir ging sofort einer, von mir als Zwangsimpuls bezeichneter Vorgang los. Ich stellte mir sofort vor, wie ich diesem Typen möglichst effektiv physischen Schaden zufügen könnte, versuchte aber dabei meine Angst, die dieser Ausruf, dieses Kommando ausgelöst hatte nicht weg zu machen. Später hab ich das dann noch verallgemeinert. Kommandos lösen bei mir Angst aus!!!! (Mein Alter war auch Stabsunteroffizier) Und führen somit zu Hass und Gewalt (oder Gegengewalt).
Das dumme an dieser Episode war dann, in Abständen hatte ich durch den Tag gehend immer wieder diesen Bescheuerten vor meinem inneren Auge, (konnte mich während ich ein Buch las nicht konzentrieren) den ich mal in eine dunkle Seitengasse lockte, um ihn nach Strich und Faden mit einer Eisenstange zu vermöbeln, oder ihn mit einem Messer die Ohren abzuschneiden etc. Mein Unterbewusstsein ist da sehr kreativ. Heute morgen während meiner täglichen Meditation war das Gewaltelement fast weg, ich wollte dem Penner so viel Alkohol schenken, das er unweigerlich mit Vergiftung in der Notaufnahme enden würde.

So, und jetzt werde ich noch mal nach PTBS gucken. Ein sehr empfehlenswertes Buch in dem auch ein Typ mit diesem Ding vorkommt ist von Philip Roth: der menschliche Makel .

So, das wär's.
17.5.07 12:45


Angst fressen Seele..., Haß löscht Angst..., neue Angst

Hi,
ich denke, diese Erkenntnis ist so wichtig, das ich sie allen vermitteln möchte. Ich glaube ein wenig erkannt zu haben, wie das mit meinen Zwangsimpulsen läuft. Es gibt anscheinend einen Mechanismus, der anspringt, wenn man erschreckt, Angst bekommt, in Panik gerät. Es wird blitzschnell ein Energiepotential zur Verfügung gestellt, dieses wird ex- oder implosiv in äußere (man haut sich oder läuft weg) oder innere (Zwangsimpulse, Depression) Aktion umgesetzt und löscht dadurch z.T. die Erinnerung an das als schmerzhaft und bedrohlich empfundene Ereignis, nennen wir es die Schrecksekunde. Wenn man sich später an dieses Ereignis zu erinnern versucht, hat man das Gefühl, als stünde man vor einer kognitiven Mauer, auch kommt es wahrscheinlich viel häufiger zu solchen Schrecksekunden als man annimmt und viele haben überhaupt keinen Bezug zur Realität, basieren auf falschen Annahmen. So wächst auch ständig der Hass auf alles mögliche, ohne das man so richtig weiß, wieso man hasst und je stärker das wird, um so perverser werden die Phantasien, Vorstellungen, Gedanken. Diese lösen wieder weitere Angst aus, nämlich sie in die Tat umzusetzen und dafür von Gesellschaft oder wem auch immer sanktioniert zu werden, (gehen sie sofort ins Gefängnis, gehen sie nicht über los, ziehen sie keine 100€ ein), was wieder zu neuem Hass auf die Gesellschaft und ihre Vertreter führt usw. usf.

Das für's erste...
16.5.07 10:36


Praxisgebühren und Zweiklassengesellschaft

Ha, es kann ja sein, das ich jetzt endlich einen Ausweg gefunden hab, um meine Zwangsimpulse, welche mich zu einem totalen Soziopathen machen, zu therapieren. Doch irgendwie scheint es mir, als wenn sie einen überall abzuzocken versuchen. Sie wollen Geld. Geld das ich nicht habe, weil ich nun mal arm bin. Da gibt es nur eins. Verweigerung. Ich krieg schon wieder 'nen Zwangsimpuls.

In dieser Gesellschaft soll gar nicht geholfen werden, hier soll erwirtschaftet werden. 

9.4.07 13:44


ein wenig Besinnung

oder auch Besinnliches. Komm mal zur Besinnung. Nein, reiß dich besser am Riemen. Am Riemen reißen bis es kommt. So oder ähnlich. Werde langsam immer wahnsinniger. Seit 2 Tagen das Haus nicht mehr verlassen. Lese das Wittgenstein-Programm von Kerr. Nebenbei übe ich ab und an Vipassana-Meditation. Nächstes Jahr werde ich 49 und danach fuffzig. Mir wird ganz anders. Gibt im Moment niemand, mit dem ich reden wollte. Kommunikation ist sowieso unmöglich. Das Bild, das sich ein anderer von mir macht kann nur falsch sein. Niemand sieht mich so, wie ich mich selber und ich kann mich beim besten Willen nicht erkennen. Das wär's erstmal....
28.1.07 14:20


Ha, Erkenntnis isch habben großes...

Veränderung geschieht nur dann, wenn man sie zuläßt.

Wenn etwas unveränderlich scheint, dann kann Veränderung eintreten, wenn man die Unveränderlichkeit des Phänomens akzeptiert, seine Unveränderlichkeit zuläßt.

Wenn etwas unveränderlich ist und es einen quält, tritt es in den Prozeß des Vergessen-werdens ein, wenn es zu etwas Alltäglichem, Gewöhnlichem wird.

Wenn man sich an etwas Unveränderliches gewöhnt, fängt man meist an, es irgendwann zu vergessen.

Vergisst man das Unveränderliche beginnt es sich zu verändern.

Anwendungsbeispiele:

Ungute Gefühle, Schmerzen, Geldverschwendung

Beim Walken: Wenn ich trotz unguter Gefühle und Muskelschmerzen weitergehe, dann lösen diese sich auf und es kommt zu einer Ausschüttung von Endorphinen. Ich werde unbeschreiblich glücklich.

Beim Meditieren: Wenn ich mir bewußtmache und voll aktzeptiere, das ein schmerzhafter Zustand andauert, und ich nichts dagegen tun kann, verschwinden die Schmerzen zeitweilig.

Bei Geld: Wenn ich das Geld in meiner Tasche oder auf der Bank vergesse auszugeben oder abzuheben, dann freue ich mich umso mehr, wenn ich entdecke, das da noch was ist, auf das ich zurückgreifen kann.

Irgendwie steckt hinter allem ein Zwang zur Handlung. Dieser treibt einen in Situationen, die ab einem gewissen Zeitpunkt mit den jeweiligen persönlichen Mitteln nicht mehr handhabbar sind. Trotzdem fühlt man sich gezwungen zu handeln. Die Situation wird irrational. Man handelt ohne es zu können.

Das trifft nur zu, wenn die Phänomene etwas natürliches und physiches sind. So kann man aber nicht Leute, die einen quälen und denen das Spaß macht loswerden. Oder vielleicht doch... Fehlen vielleicht noch ein paar Tricks. 

30.8.06 10:20


neues Wanderlied

Wem Pott will rechte Gunst erwaisen

Den fickt er in der ganzen Welt

Der tut ins Unterholz reinschaisen 

und pinkelt hin wo's ihm gefällt 

5.8.06 18:50


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