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Bild einfügen die zweite

Jetzt hab ich das Bild noch kleiner gemacht, hätte ich mir auch sparen können, denn jetzt wird die Hypnose-spirale angezeigt, die ich vor ein paar Minuten hochgeladen hab. Das Ding ruckelt leider etwas, tut mir leid. Na dann viel Spaß.
16.1.09 13:51


16.1.09 13:39


paranoid-negativistische-narzisstische Persönlichkeitsstörung

So, das hab ich nun davon. Das ist also mein Ich. Dauernd Angst vor den Anderen habend, versuche ich mich zu wiedersetzen, indem ich hasserfüllte Phantasien generiere. Oder besser, dieses ich - auf welches ich kotzen und scheißen könnte - generiert sich auf diese entsprechende Art und Weise wieder und wieder. Verflucht und zugenäht. Eigentlich ganz normal. Ich schimpfe über die Anderen und bin selber ein Anderer. Und mein Schulter-Arm-Syndrom bringt mich fast um.
3.12.08 14:05


Alles Täuschung

Es gibt hier keine Zentren. Niemand steht im Zentrum von Etwas. Jeder Andere stellt sich (so glaube ich) ins Zentrum seines eigenen Kosmos und negiert damit die Kosmen und Realitäten aller Anderen. Es gibt den Menschen als solches nicht. Mensch ist nur eine Bezeichnung für etwas Bestimmtes, das nur im Bereich der Bezeichnenden und des zu Bezeichnenden existiert. Darüber hinaus hat der Begriff Mensch keine Realität.

Alles was erlebbar ist sind höchswahrscheinlich Vielheiten, Schwärme, Funktionsgruppen (etc.), die in ihrem Zusammenspiel die Täuschung des Individuellen, Separaten, Einzelnen aber auch Ganzen erzeugen. Es gibt kein Ganzes. Alles ist Teil von Etwas und dieses wiederum ein Teil von etwas Weiterem.

Eigentlich gibt es mich nicht. Ich bin bloß eine Geschichte, die ich mir Tag für Tag neu erzähle, die mir durch mein nichtexistentes Selbst erzählt wird. Wer ist der Erzähler und wer erzählt?

Eigentlich nur eine Kettenreaktion, welche andere Kettenreaktionen in einer Art bifurkativen Verzweigung, Verästelung und Überlappung beeinflußt oder auch auslöst.

Da gibt es kein selbstbestimmtes Wesen, da gibt es nur fließen, strömen, fluktuieren und Intentionen, die dafür sorgen, das man sich nicht zuviel antut.

Wer steuert dieses „Mich“? Ich? Nee. Beim besten Willen nicht. Ich gehe in die Stadt, um einzukaufen. Vielleicht hab ich einen Plan, einen Algorithmus, einen Einkaufszettel, wie ich erfolgreich vorgehen werde. Auf dem Weg zur ersten Etappe meines Weges verändert sich dieser Algorithmus auch schon. innere und äußere Stimuli, Bewegungen treten vermehrt auf. Ich trete in den Bereich der assoziativen Lockerung ein oder besser, der kognitive Algorithmus verliert seine Konsistenz, zerfließt, bekommt Löcher. Unwillkürlich richte ich mich nach positiven Attraktoren in meiner Umgebung aus und versuche negative Reize zu vermeiden. Da gibt es keinen freien Willen, ich bin abhängig von dem, das mir zustößt.

Man könnte fast sagen, ich wäre die Reflektion dessen was passiert und die Täuschung besteht darin, das ich mir einbilde, diese Reflektion auf irgendeine Art und Weise manipulieren zu können. Sollte ich das können entsteht wieder eine neue, komplexere Einbildung der Wirklichkeit. In diesem Zusammenhang ist es interessant zu erwähnen, das ich bei meiner Beschäftigung mit Obertongesang auf den Sachverhalt gestossen bin, das man seine eigene Stimme nicht so hört, wie sie in Wirklichkeit klingt. Man hört nur die Reflektion seiner Stimme, in der alle Eigengeräusche des Mundinnenraumes, des Kehlkopfes und die Obertöne fehlen. Deshalb ist man auch von der Fremdheit einer Tonaufnahme von sich meist überrascht.

3.12.08 13:52


Mal wieder da...

Tja, es hat sich eine Menge ergeben. Ich habe jetzt 50 Stunden Verhaltenstherapie hinter mir und weis daher, das meine Probleme aus einer Paranoid-negativistisch-narzisstischen Persönlichkeitsstörung resultieren. Hatte eine niedliche, kleine Therapeutin, die mir zwar nicht viel neues erzählt aber dafür ein paar neue Anregungen gegeben hat. Außerdem hab ich mit Ashtanga-Yoga angefangen und werde in ein paar Tagen 50 Jahre alt. Ich reflektiere auch nicht mehr viel über mich. Die meisten Störungen erlebe ich jetzt meist körperlich an mir selber (Rücken, Beine, Gelenke etc.). Im Moment weis ich auch gar nicht was ich noch alles schreiben könnte. Ich erkenne meine Begrenzungen, weis, das ich mit Menschen nicht sehr viel anfangen kann und das in einigen Jahren oder Jahrzehnten mit meinem Leben Schluss ist. Wenn nicht mein rebellisches Unbewusstes mich so piesacken würde, würde ich mir vornehmen aus dem verbleibenden Rest das Beste zu machen. Wie, um alles in der Welt? Und in diesem Kaff???

12.8.08 14:58


Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit ist der Schlüssel zu allem...,

doch was ist der Schlüssel zu Aufmerksamkeit?

19.7.07 11:19


Gesichtsverzerrung und weitere Unerfreulichkeiten

Wieder einmal habe ich einiges mit mir und meinen Mitmenschen erleben dürfen wobei auch hier die Frage im Vordergrund steht, warum und wie ich es anstelle besonders diese Menschen nur so abgrundtief zu hassen.

-.-

Ich verzerre häufig das Gesicht, spanne die Wangenmuskulatur an z.b. wenn ich versuche mich zu konzentrieren (lesen, rechnen, schreiben),

beim urinieren oder wenn mich etwas anstrengt, so das das wie ein Grinsen oder Lächeln wirken muss. Diese Gesichtsverzerrung hat mir mein bekloppter Vater im Alter von ca. 12 Jahren verpasst. Er hat mich vor meiner Mutter in der winzigen Küche des Mehrfamilienwohnbunkers in Stadtoldendorf, als ich mich weigerte das Geschirr abzuspülen, mit dem Kopf in heißes Spülwasser getaucht, bis ich keine Luft mehr kriegte. Meine Alte stand keifend dabei und äußerte ihr Mitleid mit mir, so ungefähr, er solle mich loslassen, er würde mich ja umbringen. Bei anderen Gelegenheiten, wo mich mein Vater geschlagen oder gedemütigt hatte, war ich in Tränen ausgebrochen. Doch dieses Mal beschloss ich ihm ins Gesicht zu grinsen. Er sollte keine Macht mehr über mich und meine Gefühle haben. Ich weiß nicht mehr, ich glaube er hat mich dann noch ein paarmal weiter ins Gesicht geschlagen, aber es schien mir nichts mehr auszumachen.
Was ich hierbei ziemlich interessant finde ist, das ich da wohl einen ziemlich starken Anker etabliert habe. Mit dieser heißen Spülwasser-Aktion hat es mein Alter ausserdem geschafft, mir ein für alle Mal die Tränendrüsen zum versiegen zu bringen. Erst in letzter Zeit (ich werde nächstes Jahr 50) kommen mir bei anrührenden Bildern, Filmen, Gedanken oder Gefühlen ab und zu die Tränen.

Dieser Anker fördert nicht nur kurzfristig meine Konzentrationsfähigkeit, sondern verstärkt auch gleichzeitig die Bereitschaft zum Hass.

-.-

Hatte ein Erlebnis mit einem jungen Paar, nachdem ich meine lange Strecke gewalkt war.

Ich war ziemlich fertig, jeder Muskel schien beansprucht und ermüdet. Aus meinem MP3-Player kam ein Hörbuch über NLP (Neuro-linguistisches-programmieren) oder hörte ich etwa Enya... Weiß nicht mehr so recht. Jedenfall wurde mein Weg durch und am Göttinger Wald, nachdem ich den “zum Kehr” genannten Ausflugsort hinter mir gelassen hatte, von einigen mir entgegenkommenden Ausflüglern frequentiert. Mir kam ein junges, studentisch wirkendes Pärchen entgegen. Sie schienen mich auf eine spöttische, herabwürdigende Art und Weise auszulachen. Ich bekam eine unbändige Wut.
Später hatte ich dann einen guten Gedanken. Was ist, dachte ich, wenn niemand mich wirklich beachten würde, nur in mir ein gewaltätiges Etwas säße, das auf eine Gelegenheit warten würde aus der Tiefe meines Unbewußten nach oben zu tauchen, um mich voll in Besitz zu nehmen und aus mir eine blutrünstiges Monster machen würde.
Hierzu kam mir (auch später) eine gute Idee, wie man mit einem alternativen Anker und Submodalitäten arbeiten könnte. Ich stellte mir dieses Monster als eine große, fette Kröte vor (das wäre mein visueller Anker), die in mir sitzen und auf Nahrung durch solche Ereignisse warten würde. Ich stellte mir vor, wie im Moment der Begegnung diese Kröte in mir wachsen und mich ganz einnehmen würde. Dann versuchte ich die Kröte zum schrumpfen zu bringen, sie heller zu machen und ihr eine goldene Haut zu verleihen. Ich glaube bei den beiden Idioten hat es tatsächlich gewirkt. Ich kann jetzt an sie denken, ohne gleich irre Hassgefühle zu bekommen.

-.-

Hatte ein Erlebnis mit einem alten Greisenpaar, nach dem oben erwähnten Ereignis.

Nachdem ich die jungen Trottel auf der Streuobswiese beim Kehr bewältigt hatte begegnete mir eine paar Alter Idioten. Beide schloweis und von ihrer Ausstrahlung recht- und ordnungsbewußt.
Ich hatte das Gefühl oder besser die Wahrnehmung, als wenn mich die Alte Frau auf eine unfreundlich-boshafte Art und Weise anschauen würde und glaubte, als ich die beiden hinter mir gelassen hatte, den alten Kerl etwas von “...Penner...” sagen zu hören.
Ich bekam schlagartig einen gewaltigen Zwangsimpuls. Stellte mir vor, den beiden, die anscheinend ihren Wagen etwas abseits des Weges weiter unten, geparkt hatten, einen Feuerwerkskörper in den Auspuff zu schieben, der dann explodieren würde, wenn der Motor warm würde, um das ganze Auto zur Explosion zu bringen, wobei die Alten Säcke jämmerlich verbrennen würden.

-.-

Hatte eine Begegnung mit einer mir bekannten Studienrätin.

Ich wollte auf meine kindlich-naive Art und Weise ausprobieren, ob ich die Muster in anderen Menschen erkennen könnte, gleichzeitig wollte ich ein wenig neues Wissen über mich loswerden und festigen. Habe nämlich rausgekriegt, das ich mich mein ganzes Leben lang nie wirklich bewußt positiv motiviert (Kämpfe nicht gegen etwas, sondern für etwas. Sei nicht dagegen, um zu bewirken, sondern dafür) habe und unbewußt eigentlich immer negative Motivationen mein Leben und Fortkommen steuerten.

Naja, ich musste feststellen, das ich mich seit Jahren an den falschen Leuten orientiert hatte, denn die gute Frau stellte sich als so dämlich und unkooperativ heraus, das mir übel wurde und ich ihre Wohnung schleunigst verlassen musste.

-.-

Hatte ein Erlebnis mit einer Person, von der ich annehme, sie ist Ärztin an einer Göttinger Klinik und hat mal eine Behandlung ihrerseits verweigert, als es mir sehr schlecht ging.

Diese Frau blickte mich irgendwie argwöhnisch aus einer Gruppe von honorigen Göttingern oder was auch immer an.
Das löste gleich die Erinnerung und eigentlich nur ohnmächtige Wut aus. Allerdings scheine ich diese gut bewältig zu haben.

6.6.07 10:52


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